Theaterregisseur, Schauspieler, Autor, Schauspieldozent und Business-Coach

Als Business-Coach sehe ich meine Aufgabe darin, Klient:innen in einer vertrauensvollen Atmosphäre vorurteilsfrei und wohlwollend bei der persönlichen Entwicklung und der Bewältigung von Herausforderungen zur Seite zu stehen. Gezieltes Fragen ermöglicht es ihnen, Tiefe und Klarheit in ihre Gedanken zu bringen, Perspektivwechsel einzugehen, Handlungsmöglichkeiten zu entdecken und fördert die Reflexion. Ich vertraue darauf, dass die Klient:innen alles in sich tragen, was sie benötigen, um ihre Aufgaben zu meistern und nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Bei der Suche danach möchte ich sie unterstützen.

Mein Werdegang:

Seit meiner Jugend arbeite ich als professioneller Schauspieler und habe bereits in meiner Schulzeit von meinem Vater, Jörg Pleva, gelernt, wie Theaterstücke durch die Zusammenarbeit von Schauspiel, Regie und Produktion zum Leben erweckt werden. Nach der Schule studierte ich Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, begann Schauspiel zu unterrichten und wurde Teil des Schauspielensembles am Theater Bielefeld, wo ich erste eigene Theaterarbeiten schrieb und auf die Bühne brachte. Nach meiner Zeit in Bielefeld zog ich zurück nach Hamburg, wo ich seitdem als Regisseur, Schauspieler, Autor, Schauspieldozent und Business-Coach arbeite.

Mehr über mich:

Als Regisseur habe ich erfahren, was es heißt, die Führung wechselnder Theater und ihrer vielen Mitarbeitenden zu übernehmen. Dabei habe ich gelernt, dass Kommunikation, Empathie, Vermittlung, Augenhöhe und die Fähigkeit, unterschiedliche Perspektiven nachvollziehen zu können, zentrale Elemente sind, um ein Team selbst unter großem Druck von einer eigenen künstlerischen Vorstellung überzeugen zu können, sodass ein gemeinsames Ziel entsteht. Als Schauspieler habe ich gelernt, mit allen Sinnen bei meinem Gegenüber zu sein und ihm meine volle Aufmerksamkeit zu schenken. Zusätzlich achte ich auf Körpersprache, Ton, Energie und Ausdruck, analysiere das Publikum, denke über Dramaturgie nach, mache mich von Grenzen frei und bleibe trotzdem im Hier und Jetzt. Die Rollenarbeit mit unterschiedlichen Biografien, Situationen und Erlebnissen hat mich verstehen lassen, dass Ausdruck immer die Reflexion einer situativen Empfindung ist. Dabei habe ich gelernt, Empfindungen wahrzunehmen, Gefühle in Kraft zu verwandeln, selbst in fremden Rollen authentisch zu bleiben und mich empathisch in die Leben unterschiedlichster Menschen hineinversetzen zu können. Diese Welten begleiten mich seit meiner Jugend und bereichern heute meine Arbeit als Coach, in der meine ganze Aufmerksamkeit den Klient:innen gilt.

Wie ich den Proust-Fragebogen beantworten würde:

Marcel Proust, der französische Schriftsteller, glaubte, dass die Beantwortung dieses Fragebogens die wahre Natur eines Menschen offenbart. Hier sind meine Antworten auf diese Fragen:

Was ist für dich das vollkommene Glück?

Glück kann vieles sein: Freundschaften, Liebe, Freude, psychische Gesundheit, Sorglosigkeit, Wohlstand, körperliche Gesundheit, eine faire, freie und fürsorgende Umwelt, Zukunft, Hoffnung, gutes Wetter, Lob, Zuneigung, Geduld, Atem, Sonne, Kochen und mehr. Aber was ist Vollkommenheit?

Was ist deine größte Angst?

Die Klimakatastrophe und ihre Auswirkungen auf unser Zusammenleben.

Welches Merkmal verabscheust du an dir selbst am meisten?

Zweifel / Langsamkeit

Welches Merkmal verabscheust du an anderen am meisten?

Rücksichtslosigkeit

Welche lebende Person bewunderst du am meisten?

Menschen, die sich selbstlos für schwächere einsetzen.

Was ist deine größte Extravaganz?

Arbeiten, um zu leben, nicht umgekehrt.

Was ist dein aktueller Gemütszustand?

Nachdenklich

Welche Tugend wird deiner Meinung nach am meisten überschätzt?

Loyalität

Bei welcher Gelegenheit lügst du?

Wenn ich als Schauspieler arbeite.

Was missfällt dir an deinem Äußeren am meisten?

Keinem sollte etwas an seinem Äußeren missfallen. Du bist wer du bist.

Welche lebende Person verachtest du am meisten?

Menschen, die Rücksichtslos handeln.

Welche Eigenschaft schätzt du an einem Mann am meisten?

Nicht dem gesellschaftlich geprägten Stereotyp eines Mannes entsprechen zu müssen.

Welche Eigenschaft schätzt du an einer Frau am meisten?

Die Überwindung der patriarchal geprägten Welt.

Welche Wörter oder Redewendungen verwendest du am häufigsten?

Das auftaktige „So…“

Was oder wer ist die größte Liebe deines Lebens?

Das darf privat bleiben.

Wann und wo warst du am glücklichsten?

Auch das darf privat bleiben.

Welche Fähigkeit würdest du am liebsten besitzen?

Intolerante Menschen in tolerante Menschen verzaubern zu können.

Wenn du etwas an dir ändern könntest, was wäre das?

Dann wäre ich zufriedener mit mir.

Was betrachtest du als deinen größten Erfolg?

Wenn ich es schaffe gerecht zu bleiben, auch wenn es mir schadet.

Wenn du stirbst und als Person oder Sache zurückkommen könntest, was wärst du dann?

Ein Stein.

Wo würdest du am liebsten leben?

In der Wärme, am Meer oder einem See (mit Freund:innen in der Nähe).

Was ist dein wertvollster Besitz?

Erinnerungen

Was ist deiner Meinung nach das tiefste Elend?

Armut

Was ist deine Lieblingsbeschäftigung?

Reisen

Was ist dein auffälligstes Merkmal?

Bedachtsamkeit

Was schätzt du am meisten an deinen Freunden?

Fairness, Freiheit, Fürsorge, Rücksicht und Liebe.

Wer sind deine Lieblingsautoren?

Anton Tschechov, Simone de Beauvour, David Foster Wallace und viele mehr

Wer ist dein Held in der Literatur?

Die Frauenfiguren und die leisen und unsicheren Figuren.

Mit welcher historischen Figur identifizierst du dich am meisten?

Sokrates

Wer sind deine Helden im wirklichen Leben?

Menschen, die für progressive Veränderung kämpfen.

Was sind deine Lieblingsnamen?

Das weiß ich nicht.

Was verabscheust du am meisten?

Rücksichtslosigkeit, Intoleranz und Fortschrittsfeindlichkeit.

Was bedauerst du am meisten?

Das behalte ich für mich.

Wie möchtest du sterben?

Geliebt, geschätzt und unterstützt.

Was ist dein Motto?

Bildung ist die mächtigste Waffe, um die Welt zu verändern.